Medienplanung für Präsentationen und Dauerausstellungen
MAX ERNST MUSEUM BRÜHL
Peter Schamoni zeigt Max Ernst - Loplop
04.09.2005 - 30.09.2006
Im großen Wechselausstellungsraum des Max Ernst Museums in Brühl wurde Leben und Werk des rheinischen Künstlers in einer großangelegten Multimedia-Schau lebendig.
Der Filmemacher Peter Schamoni entwickelte Ideen und Konzepte, die in Zusammenarbeit mit dem LVR-Zentrum für Medien und Bildung und Dino Paetzold (AV-Design) realisiert wurden.
Raumfüllende Filmprojektionen mit und über den Künstler und mediale Installationen machen die Ausstellung zu einem Seh- und Hörerlebnis.

Dreidimensionale Installation nach einer Collage von 1931.
Loplop presenté Loplop
Hinter der Figur Loplop, die der Wechselausstellung den Namen verleiht, verbirgt sich Max Ernst selbst, der seine Werke wie auf einer Staffelei präsentiert. Die dreidimensionale Installation, in die ein 50" Plasmamonitor integriert wurde, ist einer Collage von 1931 nachempfunden. Verschiedene grafische Arbeiten Max Ernsts zeigt Loplop auf dem Plasma wie auf einer Staffelei.

Beamerpräsentationen grafischer Arbeiten
Hochauflösende Scans von Photogrammen, Collagen und verschiedenen Illustrationen bildeten die Grundlage für großformatige Beamerprojektionen, die eine Auswahl des grafischen Oeuvres von Max Ernst zeigen.

Filmprojektionen
Die Dokumentaraufnahmen stammen hauptsächlich aus Peter Schamoni-Filmen, die zu Lebzeiten von Max Ernst entstanden sind. Sie wurden für die Ausstellung im LVR-Zentrum für Medien und Bildung neu digital bearbeitet.
Max Ernst macht Frottagen
Der auf den Fußboden projizierte Film von Peter Schamoni (1963) zeigt in Ausschnitten die Herstellung der Frottage durch Max Ernst.

Maximialiana – oder die widerrechtliche Ausübung der Astronomie
Wandinstallation mit 24 Originalgrafiken aus dem Jahr 1964, dem Astronomen Ernst Wilhelm Leberecht Tempel gewidmet. Ausschnitte aus einem Film von Peter Schamoni in Zusammenarbeit mit Max Ernst zur Entstehung der Maximiliana werden auf einem 43" Plasma präsentiert.

Triptychon-Projektion
In 19 Kurzfilmsequenzen - von den Besuchern über ein Touchscreen-Monitor frei wählbar - gibt Max Ernst meist selbst Auskunft über sein Leben und Werk. Die Projektion - auf drei Bildflächen über Eck angeordnet - zeigt die Haupthandlung in der Mitte umrahmt von erläuternden Filmsequenzen außen.

Animation der Bildertitel von Max Ernst-Werken
Auf der Stirnwand des Wechselausstellungsraums erscheint ein Kosmos von Bildertitel in unterschiedlichen Größen und Schriften. Projiziert von zwei Beamern aus unterschiedlichen Positionen wandern sie über die Wand und lösen sich wieder auf.

