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Fotoproduktion
„Wie scannt man 16.000 Glasnegative in neun Monaten ?"
Im Jahre 1995 erwarb das LVR-Industriemuseum in Oberhausen den Bildbestand des Werksarchivs der MAN-Gutehoffnungshütte. Mit knapp 16.000 Glasnegativen dokumentiert die Sammlung 100 Jahre Firmengeschichte in der Schwerindustrie. Der gesamte Bildbestand sollte so digitalisiert werden, dass man jedes Bild in einem Format von 70x100 cm ausgeben kann.
Das LVR-Zentrum für Medien und Bildung übernahm die technische Umsetzung dieses Projektes und ließ speziell hierfür eine Lichtquelle entwickeln. Damit war das berührungsfreie Einscannen der bis zu 30x40 cm großen Vorlagen ohne Erwärmung der Negative und mit der geringst möglichen UV-Belastung bis zu einer Datenmenge von 440 MB möglich.
Neben der Kaltlichtquelle kam erstmals auch eine völlig neue Scantechnik zum Einsatz. Mit einem herkömmlichen Scanner hätte die Bearbeitungsdauer 11 Jahre gedauert. Durch die innovative Technik konnte die Produktionsdauer auf 9 Monate verkürzt werden.
Digitalisierung
In vielen Archiven schlummern zum Teil ungeahnte Schätze. Dias, Schwarz-Weiß- und Colornegative sind in die Jahre gekommen und niemand kann mit Gewissheit sagen, wie lange sie noch in den wenigen verbliebenen Fotolaboren auf klassischem Weg vergrößert werden können. Wir machen diese Bilder wieder verfügbar. Mit High-End-Scannern digitalisieren wir große Stückzahlen ohne UV- oder Wärmebelastung.
Wir haben erfahrenes Personal und klimatisierte Depoträume, so dass wir hohe konservatorische Standards einhalten können Wir beraten unsere Kunden, wie sie ihr Bildmaterial optimal nutzen können, stimmen Datenmenge und Verwendungszweck aufeinander ab und erstellen individuelle Produktionspläne.
