Tatfunk
Unternehmerisch handeln mit Mikro und Mischpult
Beim Projekt Tatfunk erhalten Schülerinnen und Schüler der Oberstufe den Auftrag, im Laufe eines Schuljahres eine eigene Radiosendung zu produzieren. Dabei arbeiten die Jugendlichen nicht wie in einer normalen Schulklasse, sondern als Radio-Redaktion. Ob Recherche, Interviewpartner oder Produktionstermine - sie müssen alles selbst organisieren.
Bei Tatfunk üben die Schülerinnen und Schüler, ein eigenes Projekt von Beginn an selbst zu planen, ihre Ideen umzusetzen und die Ergebnisse der Öffentlichkeit zu präsentieren. So trainieren sie unternehmerische Schlüsselqualifikationen wie Teamfähigkeit, Einsatzbereitschaft, Kommunikationsfähigkeit und Verantwortungsbereitschaft.
Im Verlauf des Schuljahres werden sie von einem Mediencoach, einem "echten" Journalisten, betreut und lernen so die Grundlagen des Radio-Journalismus: Wie funktioniert digitale Schnitttechnik? Wie führt man ein gutes Interview? Welche Themen sind für die Hörerinnen und Hörer interessant? Die Jugendlichen erfahren dabei hautnah, was es heißt, ein Produkt für eine bestimmte Zielgruppe und in einem begrenzten Zeitrahmen zu entwickeln.
Bei all dem ist Tatfunk aber auch ein regulärer Oberstufen-Kurs: Er wird von einer Lehrkraft betreut, die die Arbeit der Jugendlichen benotet. Auf diese Weise schafft Tatfunk einen Freiraum für die Weiterentwicklung von Schule - nicht abseits des normalen Systems, sondern innerhalb der bestehenden Strukturen.
Tatfunk ist ein Projekt der Eberhard von Kuenheim Stiftung und der BMW Group, unter anderem in Zusammenarbeit mit dem Medienzentrum Rheinland.
http://www.tatfunk.de/



