Fortbildungsmodule
In Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Köln, Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften, Institut Spielraum bietet das LVR-Zentrum für Medien und Bildung Fortbildungsmodule zu Computerspielen, Jugendmedienschutz und Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen für Pädagoginnen und Pädagogen sowie für Elternabende an.
Bei Interesse an einem der Module wenden Sie sich bitte an Dirk Poerschke
Tel: +49 (0) 211 27404-3106
Fax: +49 (0) 211 27404-3200
Mail: Dirk.Poerschke@lvr.de
Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen
Die Nutzung von Medien besitzt heute einen überragenden Stellenwert für das Freizeitverhalten, den schulischen Werdegang, die Ausbildung und die Sozialisation von Kindern und Jugendlichen.
Deshalb stellen wir Ihnen Studien vor, die sich mit Medienwirkungen, dem Mediennutzungsverhalten von Kindern und Jugendlichen sowie konvergenter Mediennutzung befassen.
Markt- und Inhaltsüberblick (Genres) zu virtuellen Spielwelten
Die Genre-Theorie befasst sich mit den typischen Merkmalen literarischer oder filmischer Werke. Sie stammt aus der Literaturwissenschaft. Seit den 1970er-Jahren hat sie sich von den USA ausgehend in der Filmwissenschaft und der Musik etabliert. Wie bei allen Arten von Unterhaltungsmedien können auch bei Computerspielen verschiedene Genres unterschieden werden. Die Genres unterscheiden sich in der Art der Interaktion und den Spielmechanismen. Dies ist wichtig für das Einordnen und das Verständnis der Bildschirmspiele.
Wissen was gespielt wird!
Wirkung von Bildschirmspielen (z.B. Gewalt, Sucht)
Kinder und Jugendliche können sich meist über Stunden mit Computer- und Videospielen beschäftigen. Werden ihnen zeitliche Grenzen gesetzt, entstehen in vielen Fällen Auseinandersetzungen zwischen den Heranwachsenden und den Eltern über die Einhaltung der Spieldauer. Wann beginnt Sucht?
Machen Bildschirmspiele gewalttätig, lernt man damit das töten? Sind die Befürch-tungen berechtigt? Gelten sie generell oder nur für bestimmte "Problemgruppen" oder wählt der Spieler das Spiel, das zu ihm passt und ihm in seinen Wünschen, Handlungsbereitschaften und Vorstell-ungen weitgehend "entgegenkommt"?
Jugendmedienschutz
Im Hinblick auf Bildschirmspiele zielt der gesetzliche Jugendmedienschutz in Deutschland darauf ab, dass Kinder und Jugendliche in virtuellen Spielwelten nicht mit Inhalten konfrontiert werden, die diese in ihrer persönlichen Entwicklung beeinträchtigen oder gar schädigen können. Die gesetzlichen Grundlagen hierzu finden sich im Jugendschutzgesetz (JuschG) und im Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMstV). Wir erläutern die wichtigsten Eckpfeiler dieser Gesetze und diskutieren die Möglichkeiten zur Durchsetzung.
Faszination und Motive zur Nutzung der Spiele
Auch für Computer- und Videospiele gilt: Spielen macht Spaß. Die Hauptgründe für die Faszination dieser Spielform sind klar zu benennen: Interaktivität und die Wechselwirkungsprozesse zwischen Spieler und Spiel. Daneben gibt es viele weitere Komponenten, die den Siegeszug der Bildschirmspiele erklären.
Chancen und Möglichkeiten des Einsatzes in Lernkontexten
Die Vermittlung von Medienkompetenz wird immer mehr zu einem wichtigen Lernfeld im Schulunterricht. Wir erproben verschiedene Unterrichtskonzepte und Lerneinheiten rund um das Thema Computer- und Videospiele und stellen Ihnen die Ergebnisse vor. Im Anschluss bietet sich eine gemeinsame Konzeption und Umsetzung schulischer und außerschulischer pädagogischer Projekte an.
Themenvorschläge:
- Das Computerspiel als erlebnis- und medienpädagogisches Angebot in der Schule
- Schüler & Spielraum diskutieren über Gewalt in Computerspielen
- Modul Jugendmedienschutz
- Spieletester - AG



